Bo - portugiesischer Wasserhund
Portugisischer Wein
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portugiesischer Wein

Phönizier, Griechen und Römer kannten in der Antike den Wein und liebten ihn. Als Seefahrernationen brachten sie denn Rebstöcke nach Portugal, dem Westlichsten Land auf der Iberischen Halbinsel. Der Weinbau wurde bis ins 8. Jahrhundert intensiv betrieben, bis ihn die Mauren verboten. Mit dem Ende der Maurenherrschaft blühte er dann, durch den Zisterzienserorden entscheidend gefördert, wieder auf. Unter König Dinis (1279 – 1325) wurden der Weinbau und die Landwirtschaft so gefördert, dass der Bau einer Handelsflotte möglich wurde und Portugal zur Weltmacht emporstieg. Die Engländer bezogen ihren Wein lange aus Frankreich, bis diese Bezugsquelle wegen eines Krieges zwischen den beiden Völkern versiegte. Die Engländer fanden in Portugal eine neue Bezugsquelle und entdeckten auch den heute noch berühmten Portwein. Heute werden in Portugal auf einer Fläche von 361'000 Hektar rund 7 Millionen Liter Weiß- Rose- und Rotwein produziert. Die Anbaugebiete Portugals liegen größtenteils im Norden des Landes wo das Klima, mit reichlichen Niederschlägen und langen Sommern, den Wein auf den Granit- und Schieferböden ideal gedeihen lässt. Aber auch weiter im Süden wie z.B. in Terras do Sado, Palmela, Ribatejo, und Setubal, sowie im südlichsten Zipfel Portugals, in Lagos und Tavira, wird Wein angebaut. Insgesamt gibt es in Portugal ca. 40 Weinbaugebiete.

Heute gibt es in Portugal, nicht zuletzt auf Grund von EU-Vorschriften für Qualitäts-Weinbaugebiete, neben den ursprünglich 500 autochthonen Rebsorten auch rebsortenreine Weinberge. Die Portugiesen verbessern ihren Weinbau ständig und verbinden moderne Methoden mit ihren eigenen Traditionen und investieren in neuere Kellertechniken, so dass mehr und mehr hervorragende und unverwechselbare Weine entstehen.
Portugal war, wie schon erwähnt, lange Zeit nur für seinen Portwein, einen süßen, relativ schweren Wein bekannt. Er ist ein typischer Dessertwein, der aus bis zu 50 verschiedenen Rebsorten hergestellt wird. Er darf nur bis zu einem bestimmten Alkoholgehalt gären, was durch Zugabe verschiedener Branntweine erreicht wird. Dadurch behält er seine natürliche Süße.

Mehr und mehr werden aber auch trockenere und hochwertige Rot-, Rose- und Weißweine produziert. Der älteste und neben dem Portwein bekannteste Wein ist der Vinho Verde, was grüner Wein“ bedeutet, was sich aber nicht auf die Farbe bezieht sondern dass er in einer grünen Landschaft wächst und aus nicht voll ausgereiften, noch grünen Trauben gewonnen wird. Der Wein enthält wenig Zucker und viel Apfelsäure. von Die Weißweine Muralhas, vielfach prämiert, und der sortenreine und Alvarinho Deu La Deu sind sehr bekannt.
Unter den Rotweinen ist der vielfach prämierte und berühmte Caves São João zu empfehlen, der sich im Glas ziegelrot und im Mund sehr geschmeidig präsentiert. Er wird in der Weinbauregion Bairrada angebaut und lagert nach dem Ausbau noch bis zu 10 Jahre in portugiesischen Eichenfässern tief unter der Erde.
Dank seinem großen Entwicklungspotential lohnt es sich in Zukunft die portugiesischen Weine im Auge zu behalten.



Bo der portugisische Wasserhund

Derzeit reden alle von ihm. Von Bo, dem portugisischen Wasserhund, oder besser gesagt von "The First Dog", dem Hund des amerikanischen Präsidenten Obama. Oder doch besser der Hund der Präsidenten Kinder Mailia und Sasha. Denn diese bekamen den Hund als Geschenk von Senator Ted Kennedy. Sogar der Blog auf der Webseite des White House (whitehouse.gov) berichtet mit großen Fotos von dem neuen Vierbeiner im Weißen Haus. Mal schauen, wann er das erste mal im Oval Office auf den Boden pullert.